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Raus aus dem Auto - rein in den Bus

(vom 22.09.2016)

Tag des Nahverkehrs: Bus fahren und CO2 sparen

660 Gramm CO2 hat jeder Fahrgast der Umwelt erspart, der bei dieser Busfahrt dabei war, eine Sonderfahrt der Freisinger Parkhaus und Verkehrs-GmbH (PVG), bei der es darum ging zu zeigen, welchen Beitrag der Bus für den Klimaschutz leistet.

Hintergrund der Fahrt war eine bundesweite Kampagne, an der sich außer der PVG als Betriebsführerin der Freisinger Stadtbusse zirka 40 Verkehrsunternehmen beteiligen. Unter dem Motto „Der Bus bewegt besser" oder „Raus aus dem Auto, rein in den Bus" fahren nun zwei Stadtbusse mit Imagewerbung durch die Straßen. „Wir wollen deutlich machen, welche Bedeutung der Bus für die Mobilität und den Klimaschutz in unserer Stadt hat", so Andreas Voigt, Geschäftsführer der PVG. „Wenn dadurch der eine oder andere dazu angeregt wird, das Auto stehen zu lassen und den Bus zu nutzen, dann hat sich die Kampagne gelohnt."

Die Freisinger Busflotte sei jung und besonders umweltfreundlich ausgestattet, so Voigt weiter. Die neuen Fahrzeuge der Firma Hadersdorfer seien erst zehn Monate alt und entsprächen mit Euro 6 der besten serienmäßig verfügbaren Abgasnorm.

Bürgermeisterin Eva Bönig, eine regelmäßige Busnutzerin, war mit von der Partie und betonte den wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, den jeder leistet, der in den Bus steigt. Es gehe darum, die in Paris beschlossenen Klimaziele auf der lokalen Ebene umzusetzen. Dazu gehören Projekte wie das Stadtradeln, aber ganz wichtig ist eben auch, so Bönig, „dass sich jeder immer wieder selbst fragt: Kann ich heute auf den Klimakiller verzichten." Sie wies auf die Vorteile des Busfahrens hin: „Keine Parkplatzsuche, und unterwegs kann man Emails lesen."

Laut Umweltbundesamt stößt ein Pkw mit einer durchschnittlichen Auslastung 142 Gramm an Treibhausgasen pro Personenkilometer aus. Beim Linienbus sind es lediglich 76 Gramm. Bei einer Fahrt über 10 Kilometer verursacht ein Busfahrgast damit 660 Gramm weniger Treibhausgase als bei der Autofahrt. Stadtrat Franz Bernack errechnete hieraus, dass im vergangenen Jahr durch die Nutzung des Freisinger Stadtbusses dem Klima täglich 1.988,45 kg CO2 erspart blieben.

Als Symbol für 660 Gramm eingespartes CO2 überreichte die PVG allen Fahrgästen der Sonderfahrt einen CO2-Sparsack. Auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wird in den nächsten Tagen „CO2-Sparsäcke" erhalten, zusammen mit der Aufforderung an die Politik, sich verstärkt für die Förderung innovativer und moderner Bussysteme einzusetzen. Die „CO2-Sparsäcke" stammen aus allen an der Aktion beteiligten Städten. Sie stellen symbolisch das Gewicht des eingesparten CO2 dar und unterstreichen die Umweltfreundlichkeit des Verkehrsmittels Bus.

Bundesweit befördern über 36.000 ÖPNV-Busse jährlich mehr als vier Milliarden Fährgäste. Der Bus ist damit das meist genutzte Nahverkehrsmittel. Durch seine Flexibilität und sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist er vielerorts das Rückgrat eines funktionierenden und

leistungsstarken ÖPNV. Der Bus ist, gemessen am Pkw, ein echter Klimaschützer. Leider würde der Bus immer wieder mal zu Unrecht als Verursacher von Schadstoffproblemen im Straßenverkehr kritisiert, dabei sei genau das Gegenteil der Fall, so Andreas Voigt.

Der Deutschland-Tag des Nahverkehrs läuft unter Federführung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt". Ziel ist, die Bedeutung moderner und innovativer Bussysteme für die weitere Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität im ÖPNV in den Fokus zu rücken.

Foto 4: v.l.: Franz Bernack, Katrin Stockheim, Eva Bönig, Robert Weller, Marie Hueneke

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