RegionalStrom

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kein Atomstrom

Prinzip "Stadtwerke" als Vorbild für andere Länder

(vom 26.01.2016)

Japanisches Versorgungsunternehmen besucht die Freisinger Stadtwerke

Das Konzept eines „Stadtwerks", also eines lokalen Versorgungsunternehmens, welches im Besitz der Kommune ist, unter ihrem politischen Einfluss steht und dessen Erlöse ihr zugutekommen, ist in Deutschland weit verbreitet und selbstverständlich. In vielen anderen Ländern Europas und erst recht der Welt ist es aber unbekannt. Eine Delegation des großen japanischen Energieversorgers Osaka Gas stattete deswegen letzte Woche den Freisinger Stadtwerken einen Besuch ab und ließ sich über die Vorteile der kommunalen Daseinsvorsorge aufklären.

Im Gespräch erläuterte Andreas Voigt, Geschäftsführer der Freisinger Stadtwerke, den japanischen Gästen, was ein Stadtwerk ausmacht, warum es in der Bevölkerung so gut angenommen wird und wodurch es sich von privaten Versorgungsunternehmen unterscheidet.

Dass die Freisinger Stadtwerke für ihre Kunden Strom einkaufen können, der zu 100 Prozent erneuerbar ist, ohne diesen selbst vollständig zu erzeugen, ist eines der Rätsel des deutschen Strommarktes, das Andreas Voigt den Japanern erklärte.

Während gerade die Regionalität für Deutsche ein wichtiges Kundenbindungsprinzip darstellt, ist diese Vorstellung den zentralistisch organisierten Japanern eher fremd. Doch genau dieses Prinzip könnte eine Lösung für bestimmte Versorgungsprobleme in Japan sein. Hintergrund ist, dass die japanische Regierung ein Programm zur Revitalisierung ländlicher und kleinstädtischer Regionen gestartet hat und dabei auf das Thema „öffentliche Versorgung" fokussiert. In verschiedenen Projekten sind derzeit Austauschgruppen in Deutschland unterwegs, auch mit den Unis von Tokyo und Kyoto. Im Herbst ist in Japan eine große Stadtwerke-Konferenz geplant. Das Projekt heißt auch auf Japanisch „Stadtwerke".

 


Foto: Andreas Voigt, Geschäftsführer der Freisinger Stadtwerke, erklärte seinen japanischen Gästen die besonderen Chancen, die sich einer Kommune durch ein eigenes Stadtwerk eröffnen. Besonders interessant für die Japaner ist das Engagement der Stadtwerke für 100 Prozent regenerativen Stromeinkauf.

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