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kein Atomstrom

Mehr als 600 Solaranlagen in Freising

(vom 16.06.2016)

Freisinger Stadtwerke geben aktuelle EEG-Zahlen des Jahres 2015 bekannt

Solarstrom, Wind und Wasserkraft haben im vergangenen Jahr bundesweit einen neuen Erzeugungsrekord hingelegt. Im Versorgungsnetz der Freisinger Stadtwerke legte der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingespeiste und vergütete Strom aus Biomasse-, Wasserkraft- und Photovoltaikanlagen ebenfalls erneut zu. Im Jahr 2015 wurden hier rund 17,9 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist, die aus diesen Quellen stammten. Der viele Sonnenschein hat bei den Photovoltaikanlagen gegenüber dem Vorjahr zu einem um 1,6 Millionen Kilowattstunden höheren Ertrag geführt. Den meisten Strom aus erneuerbaren Energiequellen produzierten die Biomasseanlagen, rund 9,17 Millionen Kilowattstunden. Die Wasserkraft stellt einen vergleichsweise geringen Anteil. Auch sie hat 2015 mit rund 107.920 Kilowattstunden Einspeisung gegenüber dem Vorjahr etwas zugelegt.

Die Zahl der Solaranlagen stieg 2015 im Netzgebiet der Freisinger Stadtwerke um weitere 36 auf insgesamt 603 gemeldete EEG-Anlagen. Bei den neuen Anlagen handelt es sich durchweg um Eigenstromanlagen; dabei wird der durch die Anlage produzierte Strom nur in das Netz eingespeist, wenn dieser nicht sofort vor Ort verbraucht wird.

In Deutschland wurden insgesamt im vergangenen Jahr 651,8 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und damit fast vier Prozent mehr als im Vorjahr. Die erneuerbaren Energien hatten dabei schon vor einem Jahr mit 25,9 Prozent erstmals ein Viertel der Stromproduktion erreicht. 2015 liegt der Anteil nach vorläufigen Zahlen des Bundesamtes für Statistik mit 32,6 Prozent bereits bei einem Drittel. Sie stellten 2015 zum zweiten Mal den größten Anteil an der Stromproduktion in Deutschland. Somit ist der Vormarsch der regenerativen Energiequellen weiterhin ungebrochen. Vor allem die Windenergie legte erneut kräftig zu und hatte mit 88 Milliarden Kilowattstunden den größten Anteil daran.

Im Rahmen der Energiewende soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung stufenweise ansteigen. Bis zum Jahr 2050 soll ihr Anteil in Deutschland mindestens bei 80 Prozent liegen. Die kommunalen Energieversorger sind dabei die entscheidenden regionalen Partner der Energiewende. Auch die Freisinger Stadtwerke stellen sich dieser Verantwortung. Für die gesamte Stromlieferung an alle ihre Kunden in Freising und der Region beziehen die Freisinger Stadtwerke Strom, der garantiert zu 100 Prozent aus regenerativer Erzeugung stammt.

Foto:
Windpark Domnitz in Sachsen-Anhalt, das zweite Windbeteiligungsprojekt der Stadtwerke. Durch Beteiligungen an insgesamt vier Windparks erweitern die Freisinger Stadtwerke ihr regeneratives Erzeugungsportfolio.

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